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Neue Erzählungen



  Das Rhönrad,
Sechs Kindheitsgeschichten aus dem Faschismus und der unmittelbaren Zeit danach

128 Seiten, unveröffentlicht
1998
Archiv verworfener Möglichkeiten
Nietzsche
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half day closing

Hauptteil dieses Erzählbands ist die 65 Seiten lange Erzählung Aal. Anfang der fünfziger Jahre befindet sich ein Mann, Anfang zwanzig, in einem Krankenhaus, wo er mit Elektroschocks behandelt wird. Am Wochenende hat er quasi Freigang und kehrt in sein kleines Zimmer zurück, wo er als Untermieter wohnt, um dort Bücher aus der Leihbücherei zu lesen. Jedes Wochenende besucht er auch das Grab seiner Mutter, auf das er einen Aal legt. Er lernt eine junge Frau kennen, deren Verlobter im Krieg vermisst ist. Er behauptet, mit ihm zusammen in der Armee gewesen zu sein und erfindet einen Gefangenlager, in dem sich ihr Verlobter angeblich noch aufhält. Kindheitserinnerungen mischen sich immer stärker in sein tatsächliches Leben und schließlich begeht er an einem Wochenende einen Anschlag auf einen Schustergeschäft, weil er der Meinung ist, dieser Schuster habe damals seinen Vater an die Nazis verraten. Weitere Geschichten behandeln verwandte Thematiken. Motive aus der Erzählung Der Anschlag tauchen in dem Roman Die Erfindung der Roten Armee Fraktion erneut auf.

 

 

Das Rhönrad
Hekate
Neun Leben