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Wunschzettel

Frank Witzel, 1955 in Wiesbaden geboren, lebt in Offenbach
Vertreten durch Elisabeth Ruge Agentur, Berlin

Auszeichnungen:
2. Preis Lesewettbewerb Wiesbadener Volksschulen, 1964
Robert-Gernhardt-Preis 2012 für das Romanprojekt
Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manisch-depressiven Teenager im Sommer 1969
Deutscher Buchpreis 2015 für den Roman
Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manisch-depressiven Teenager im Sommer 1969

Veröffentlichungen:

Romane:
Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manisch-depressiven
Teenager im Sommer 1969
(Berlin 2015)
Vondenloh (Hamburg 2008)
Revolution und Heimarbeit (Hamburg 2003)
Bluemoon Baby (Hamburg, 2001/ München 2003/ Hamburg 2015)

Essays:
Die Bundesrepublik Deutschland (Gespräch, zusammen mit Thomas Meinecke und Klaus Walter, Hamburg 2009)
Sascha Hommer & Jan-Frederik Bandel: Im Museum (Nachwort, Berlin 2008)
Ludwig Tieck, Die sieben Weiber des Blaubart (Nachwort, Hamburg 2007)
Plattenspieler (Gespräch, zusammen mit Thomas Meinecke und Klaus Walter,
Buch und CD, Hamburg 2005)
Provinz 2001, in: Die Aktion Heft 203, Juni 2002

Lyrik:
Tage ohne Ende (Hamburg 1980)
Stille Tage in Cliché (Hamburg 1978)

Katalogtexte:
Naomi Schenck, Archiv verworfener Möglichkeiten (Berlin 2010)
Anja Hantelmann, Das heimatlose Land (Offenbach 2009)
Leonore Poth, Plötzliche Stille (Frankfurt 2008)
Karin Trenkel, half day closing (Rotterdam 2000)
Vincenzo Baviera, Arbeiten im Raum (Zürich 2000)
Sowie für Jakob Roepke, Petra Trenkel, Maren Krusche

Vorträge:
Zehn Bemerkungen über den Leerstand (Zur Ausstellung Under Construction von Benita Mylius und Andreas Masche, Salon 13, Offenbach, 21.Mai 2011)
Das heimatlose Land (Zur Ausstellung von Anja Hantelmann: Heimat, Haus der Stadtgeschichte Offenbach 2009)
Heimat (Zur Ausstellung Heimat, Salon Brenner, Offenbach 2007)
Warum ich kein Fotograf bin (Zu Fotografien von Albrecht Hotz, Norbert Miguletz und Hartmut Wirks, Alte Mühle, Bad Vilbel 2004)
Was wäre wenn (Zur Ausstellung von Lewis Baltz, Kunstverein Rüsselsheim 2001)
Viatico (Zur Ausstellung Viatico, Galerie ak, Frankfurt 1999)
Häuser (Zu Fotografien von Norbert Miguletz, Brückenturm-Galerie, Mainz 1999)
Architektur und Verbrechen (Architectuur en Misdaad)
(Opelwerke Rüsselsheim, 23. September 1998)
Zettels Raum
(Zu einer Ausstellung mit gefundenen Einkaufszetteln von Bettina Burkardt, Großmarkthalle Frankfurt, Juli 1998)
Raum – Modell – Wort – Verständnis: Die Umkehr des Gerrit van Reuningen
(Mousonturm, Frankfurt 1998)
Der Klang von Wasser
: Beschränkung und Fülle in japanischem Haiku und zeitgenössischer Musik (Mousonturm, Frankfurt 1997)

Illustrationen:
Kästner lässt träumen (Comic, in Kultur und Gespenster, Ausgabe 4/ 2007)
Erich Kästner, Fabian (Frankfurt 2007)
Uli Becker, Das Höchste der Gefühle (Augsburg 1987)

Seit damals haben sich meine Interessen kaum verändert.
Immer noch steht das Buch an erster Stelle, dicht gefolgt von der Platte.
Auch mein Zeichenstil weist bereits das Merkmal der manischen Wiederholung auf, denn nicht nur Kaspar, Melchjor und Baltarsar tragen meinen Wunschzettel vor sich her, auch Joseph überreicht ihn in der Krippe dem Neugeborenen, an das er schließlich adressiert ist. Die ausgeprägte Fähigkeit zur Konzentration aufs Wesentliche (Arme erscheinen nur, wenn sie gebraucht werden) ist mir allerdings abhanden gekommen. Mit Koboyburg ist wahrscheinlich ein Fort gemeint.